Vanity Fair erhöht den Copypreis ist bei Horizont.net zu lesen. Nicht weiter verwunderlich sicher, die ersten Ausgaben sind - mehr oder weniger zielgruppengerecht - unter das Volk gebracht.
Als die ebenfalls im Segment der “gehobenen Gesellschaftsmagazine” angesiedelte Park Avenue von Gruner & Jahr ihren Preis auf einen Euro senkte war ich sehr gespannt auf die Auflagen der beiden Magazine. Zum einen ist es natürlich spannend zu sehen, ob und wie sich ein so starker Name wie Vanity Fair sich hier durchsetzen kann. Zum anderen, weil ich von der Park Avenue noch so gut wie nichts gehört habe.
In der Horizont vom 22.02.07 erschienen dann auch endlich ein paar Zahlen. Demnach kam die Vanity Fair bei der ersten Ausgabe auf 300.000 bis 350.000 Einzelverkäufe. Die Park Avenue im Vergleich dazu lediglich auf 26.000 Ausgaben. Selbst inklusive Abonnenten, Lesezirkel, Bordexemplaren und sonstigem Verkauf liegt die Auflage der Park Avenue ca. bei vergleichsweise niedrigen 70.400.
Sicher, man muss das etwas abstrahieren. Es war schließlich die erste Ausgabe der Konkurrenz, dieser “Vanity Fair”-Effekt lässt irgendwann nach und der Markt wird sich irgendwo einpendeln, aber die Diskrepanz der Auflagen ist dennoch enorm. Die rosigen Zeiten der Park Avenue mit einem Preis von 5,- bis teilweise 6,- Euro pro Ausgabe sind wohl oder übel gezählt.
Aber letztendlich entscheidet ja der Inhalt oder doch das Marketing? Abwarten wie lange der deutsche Ableger vom Flair des Originals zehren kann…














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