Teltarif hat heute in einem Beitrag einen kurzen Überblick über die in Deutschland erhältlichen E-Mail-Push Dienste veröffentlicht. Der Artikel geht nicht allzu sehr ins Details, allerdings genügt es um sich zu orientieren.
An sich nichts sonderlich spannendes, da ich allerdings mit dem Gedanken spiele meinen Sidekick gegen den neuen Blackberry 8800 (sehr nettes Design) zu ersetzen, wollte ich kurz darauf hinweisen. Für andere Unentschlossene quasi. ![]()














In unserer Firma hatten wir auch über die Einführung von BlackBerry diskutiert und uns dann bewußt dagegen entschieden. Ausschlaggebend war der Datenschutzaspekt. Zu der Zeit standen drei Pushserver weltweit (keine Ahnung ob es mehr geworden sind). Diese waren in England, USA und irgendwo in Fernost. Alles Länder, wo es quasi keinen Datenschutz gibt. Ein leichtes also zum ausspionieren von Firmengeheimnissen.
Aus diesem Grund wurden sie hierzulande tatsächlich in einigen Unternehmen gestrichen. Das ging damals (vor 1-2 Jahren?!?) ja auch einige Tage durch die Presse. Falls ich mich richtig erinnere läuft der E-Mailverkehr von Deutschland über den Server in London. Ich weiß gerade nicht mehr wer/was der Auslöser war. Eine Behörde glaube ich, die eine Untersuchung in Richtung Sicherheit in Auftrag gegeben hatte.
Es gab da auch ein paar ungeschickte Bemerkungen weshalb aus England etwas störrischere Antworten kamen.
Nichtsdestotrotz ist das Teil für mich ein heißer Kandidat. Meine E-Mails sind nicht hoch sensibel, so dass ich mit dem Sicherheitsrisiko leben kann.
Letztendlich liegt das größte “Sicherheitsloch” allerdings beim Nutzer selbst, wie bei wiwo.de nachzulesen ist.
Bei T-Mobile habe ich’s mir eben angesehen: In der Dos-Box ›tracert instantemail.t-mobile.de‹ eingeben, staunen (tracert = trace route). Trotzdem setze ich einen Preis aus demjenigen, der eine meiner Mails aus dem Seekabel fischt. Die Angst vor Ausspähung halte ich für übertrieben bezw. damals eine Anti-Blackberry-Kampagne.
In dem Blackberry-Fall ging es ja darum, dass es Bedenken gab, dass der britische Geheimdienst sich einfach der Daten des in England stationierten Servers bedienen könnte…
Da brauchen die gar nicht tauchen.
Wie realistisch solche Gedanken sind/waren, sei einmal dahin gestellt. Aber sie wurden halt geäußert.