Bestätigungen der eigenen Meinung erzeugen meist ein positives Gefühl und führen sicher hin und wieder zu einem “ha, das hab ich doch schon immer gewusst”. In diesem konkreten Fall kann ich jedoch nur weiter mit Kopfschütteln auf die Tatsache an sich reagieren.
Mittlerweile schreibt die Financial Times Deutschland, wie hilflos die deutschen Kabelgesellschaften am Markt um Breitbandinternet agieren. Allen voran Kabel Deutschland (KD), der mit 9,5 Millionen angeschlossenen Haushalten weitaus größte der drei verbliebenen deutschen Kabelbetreiber. Lediglich der kleinste Anbieter Kabel BW stellt die erfreuliche Ausnahme dar.
Ich bin selbst KD Kunde und nutze deren Internetanschluss seit dem Start der großangelegten Triple Play Aktion, was Ende 2005 gewesen sein müsste. In den fast zwei Jahren, die ich nun Kunde bin, habe ich mich immer gefragt wie man es schafft, ein Produkt, welches technisch der (DSL-) Konkurrenz überlegen ist, nicht am Markt durchzusetzen.
Die FTD weiß es auch nicht, stimmt aber mit mir überein, dass der Vertrieb nicht gerade die beste Arbeit abliefert. Das Problem von KD kann - meiner Meinung nach - eigentlich nur auf höchster operativer Ebene liegen. Das Setzen von Prioritäten, bzw. das Auslassen solcher, wirkte auf mich, als würde der Konzern aus der Seifenkiste geführt. Allein über den Kundenservice - insbesondere die Hotline - könnte man Bände füllen, wenn man sich durch verschiedene Internetforen liest.
Quelle: FTD.de
Bleibt einzig die Frage, ist Hoffnung in Sicht?
- Die Hoffnung stirbt zuletzt. Spätestens, wenn sich der letzte Investor zurückgezogen hat.
Diesen Beitrag speichern
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Aktuelle Kommentare