Archiv für die Kategorie 'Unternehmen'

Technische Pannen

KfW versenkt 300 Mio. Euro bei Lehman

So oder so ähnlich liest man das derzeit überall. Unglaublich. Und was sagt die KfW? Technische Panne. Ahja.
Wenn ein Mikro bei einem Konzert ausfällt, ist das für mich eine technische Panne.
Wenn der Motor auf der Autobahn verreckt, mag das eine technische Panne sein. (wenn man nicht gerade den Deckel des Motoröltanks zu Hause vergessen hat)
Wenn eine Überweisung irgendwie fehlgeleitet wird, ist das sicher auch eine technische Panne.

Aber 300.000.000 Euro??? Entschuldigung, aber bei der Summe haben technische Pannen ausgeschlossen sein zu müssen! Vor allem bei einer staatlichen Bank! Setzen sechs.
Ein Schuldiger ist komischerweise nicht zu finden. Kein Problem, in dem Fall bitte gesamtes Topmanagement - abfindungslos -  austauschen.

via FTD, Handelsblatt

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United Airlines im freien Fall (nicht die Flugzeuge)

Ein Hauch Ironie:
Google (Don’t be evil) verhilft unfreiwillig dem Unternehmen United Airlines zum persönlichen Börsencrash.

Was war passiert?

In den Google News ist am vergangenen Montag anscheinend eine sechs Jahre alte Story über das damalige Insolvenzverfahren von UAL (Beantragen von Gläubigerschutz) als “neuwertig” erschienen. Der News-Spider hatte die Nachricht wohl aus einer aktuellen Liste der meist gelesenen Beiträge und den Beitrag an sich dann fälschlicherweise ebenfalls als aktuell eingestuft.

Was daraufhin am Montag passierte ist schnell erzählt:
Kurssturz der UAL-Aktie von 12$ auf 3$. Zeitweise fanden sogar Transatkionen im Centbereich statt. Diese wurden allerdings später alle anuliert und rückabgewickelt.

Nachdem die Börse merkte, dass die Story eine Ente war, konnte sich der Kurs auf 8,97$ erholen. Die Aktie wurde dann vom Handel ausgesetzt.

Quelle: FTD, basicthinking, usa today

Heftig! Bei einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Euro und einem zeitweisen Kursverlust von 75% kann jeder jetzt einmal schätzen, wie viel Cash einige Menschen/Institutionen innerhalb dieser Stunden am 08.09. verbrannt haben…

Was lernen wir daraus? Im Informationszeitalter sind wir anscheinend alle dermaßen überfordert, dass wir unsere Aufmerksamkeit nur noch dem Auswählen der Informationen widmen. Vielleicht sollten wir diese häufiger auch hinterfragen.

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Roterfaden - Der Organizer für den verzettelten Arbeitsplatz

An dieser Stelle möchte ich ein jungens Unternehmen vorstellen, über das durch die Juliausgabe der brand eins (siehe Archiv) aufmerksam wurde.

Es handelt sich dabei um Roterfaden.
Das Unternehmen verkauft einen exklusiven Organizer, der es durch einen Klammermechanismus ermöglicht, eigene Zettel, Notizblätter, etc. einfach einzuklemmen. Zur Entstehungsgeschichte möchte ich nichts schreiben, die kann man auf der Seite selbst, oder dem oben verlinkten brand eins Artikel nachlesen.

Ich habe mir vor ein paar Wochen einen “Taschenbegleiter” geordert und hatte aufgrund eines Extra-Wunsches auch noch die Gelegenheit, mit der äußerst sympathischen Gründerin Beate Mangrig zu sprechen. Sonderanfertigungen sind die Spezialität des kleinen Unternehmens.

Knapp zwei Wochen später hielt ich mein Exemplar in den Händen. Die Verarbeitung ist sehr gut, es gibt nichts zu bemängeln. Das Leder fühlt sich gut an und die Klammern funktionieren einwandfrei.
Erwähnenswert ist noch, dass das Produkt komplett aus Deutschland stammt und hier gefertigt wird.

Als Zubehör sind für alle Organizer verschiedene Inlays (Notizen, Kalender, Kontakte, etc.) erhältlich.

Schön, dass es von einem so offensichtlich “analogem” Produktzweig heutzutage noch innovative, neue Entwürfe gibt.

Die Taschenbegleiter werden mittlerweile auch im stationären Handel vertrieben, so dass man sich die Produkte auch vor Ort ansehen kann. In Trier ist das beispielsweise bei Terra Viva möglich.

PS: Ich würde ein Foto des schönen Stücks veröffentlichen, habe das Teil aber im Büro liegen lassen. Ihr findet ihn allerdings auch hier (der Oberste, die Außenseite besteht aus dunkelbraunem Leder).

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Mini-GmbH in Deutschland auf den Spuren der Limited?

Gerade bei Robert einen Verweis zu einem Bericht über die Aspekte der neuen Ein-Euro-GmbH (oder auch Mini-GmbH) entdeckt. Bei Gelegenheit werde ich diesen mal durchlesen.

Dabei ist mir ein Artikel über die Gesellschaftsform eingefallen, die an der Modernisierung des GmbH-Rechts nicht ganz unschuldig ist: Die beliebte und hippe Limited. Über die Unterschiede, Vor- und Nachteile möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren. Es geht mir lediglich um das (Stamm-)Kapital der private limited company (große Unternehmen firmieren in der Regel in der public limited company).

Diese englische Gesellschaftsform mag ja im (englischsprachigen) Ausland respektabel und angesehen sein. In Deutschland ist meine subjektive Einstellung der Limited gegenüber jedoch durchaus negativ.

Mir haftet da immer ein etwas unseriöser Beigeschmack an dieser Gesellschaftsform, da einfach kein Kapital für eine Gründung benötigt wird. Bleibt die Frage, ob auch wirklich kein Kapital vorhanden ist? Ein aktueller Bericht des Macher zeigt, dass mein Vorurteil über die Limited nicht gänzlich unbegründet ist:

‘Mini-GmbH in Deutschland auf den Spuren der Limited?’ weiterlesen

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Kabelgesellschaften und das Internet

Bestätigungen der eigenen Meinung erzeugen meist ein positives Gefühl und führen sicher hin und wieder zu einem “ha, das hab ich doch schon immer gewusst”. In diesem konkreten Fall kann ich jedoch nur weiter mit Kopfschütteln auf die Tatsache an sich reagieren.

Mittlerweile schreibt die Financial Times Deutschland, wie hilflos die deutschen Kabelgesellschaften am Markt um Breitbandinternet agieren. Allen voran Kabel Deutschland (KD), der mit 9,5 Millionen angeschlossenen Haushalten weitaus größte der drei verbliebenen deutschen Kabelbetreiber. Lediglich der kleinste Anbieter Kabel BW stellt die erfreuliche Ausnahme dar.

Ich bin selbst KD Kunde und nutze deren Internetanschluss seit dem Start der großangelegten Triple Play Aktion, was Ende 2005 gewesen sein müsste. In den fast zwei Jahren, die ich nun Kunde bin, habe ich mich immer gefragt wie man es schafft, ein Produkt, welches technisch der (DSL-) Konkurrenz überlegen ist, nicht am Markt durchzusetzen.

Die FTD weiß es auch nicht, stimmt aber mit mir überein, dass der Vertrieb nicht gerade die beste Arbeit abliefert. Das Problem von KD kann - meiner Meinung nach - eigentlich nur auf höchster operativer Ebene liegen. Das Setzen von Prioritäten, bzw. das Auslassen solcher, wirkte auf mich, als würde der Konzern aus der Seifenkiste geführt. Allein über den Kundenservice - insbesondere die Hotline - könnte man Bände füllen, wenn man sich durch verschiedene Internetforen liest.

Quelle: FTD.de

Bleibt einzig die Frage, ist Hoffnung in Sicht?
- Die Hoffnung stirbt zuletzt. Spätestens, wenn sich der letzte Investor zurückgezogen hat.

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Neues aus der Welt der zweiten Existenz

Nachdem Second Life in den letzten Wochen eine unglaubliche Presse hatte, gekrönt durch die Titelstory des Spiegels, eröffnen immer häufiger Unternehmen eine virtuelle Repräsentanz. Die Online Plattform ist sicherlich bei den meisten Markenmanagern momentan das Thema.

Seit ein paar Tagen gehört offenbar auch Mercedes dazu, wie ich eben bei PR Blogger entdeckt habe. Natürlich standesgemäß gleich mit ganzer Insel. ;)
Leider konnte ich den Ort nicht betreten. Vielleicht wird gerade ein wenig Design gefeilt. Ein Info-Blog über die Aktivitäten in SL wurde jedenfalls gleich mit eingerichtet.

Eine Übersicht der im Metaversum SL vertretenen Unternehmen hat das corecon Blog zusammengestellt.
Weiterführende Links stehen im Beitrag bei PR Blogger, beispielsweise eine gute Checkliste für Unternehmen, die den Sprung in die virtuelle Koexistenz wagen wollen.

PS: Die Botschaft, die die Schweden denn irgendwann mal eröffnen wollten, habe ich leider immer noch nicht gefunden.

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Payback ist auch dabei

Corporate Blogs kommen weiter in Mode. Das Unternehmen Loyalty Partner GmbH hat für seine Eigenentwicklung Payback das paybackBlog aufgesetzt. Es soll nach eigener Beschreibung allerdings nicht für Serviceanfragen dienen, sondern als weiterer Kommunikationskanal genutzt werden.
Eine gute Sache mit einigem Marketingpotential, so lange es nicht zu einem virtuellen Werbeflyer verkommt. Das ist allerdings eine generelle Gefahr für Corporate Blogs.

via Basic Thinking

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Wii auch mal - Nintendo bloggt

Wii rockt, Shigeru hat’s mal wieder allen gezeigt und Videospieler = Couchpotatoes gilt nicht mehr. Ich hoffe ich habe die Ereignisse um die neue Konsole Nintendos treffend zusammengefasst.

Dank eines interessanten Beitrags von Helmi (danke an der Stelle) bin ich nun auch auf die offiziellen Wii-Blogs gestoßen. Ein hervorragendes Beispiel für gutes Corporate Blogging. Andere machen es sich da unnötig schwer und fliegen mit Fakeblogs auf.

Die Unterteilung in verschiedene Wii-Blogs (Team, Promo-Locations, Spezialthemen, Redaktionsteam etc.) ist anfangs etwas verwirrend, aber durchaus sinnvoll. Eine optische Abgrenzung der Blogs wäre allerdings sehr hilfreich, es dauerte daher einige Zeit bis ich zuordnen konnte welche Einträge genau unter welchem Blog auftauchen.
Besonders die Berichte aus den Wii-Cribs sind anziehend. Beim Durchstöbern der Fotos bekommt man sofort Lust mitzumachen. Auffällig für alte langjährige Konsolendaddler ist natürlich die abartig hohe Frauenquote! Tja Männers, ein neues Zeitalter. Ich bin bereit, ihr auch? ;)

PS: Ein Erfahrungsbericht wird nachgereicht wenn ich zum Testen komme.

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Benq das Negativbeispiel

Wer dachte, dass Benq es nicht schafft sich (und das eigene Image) noch tiefer in die Nesseln zu setzen, der sei hiermit eines besseren belehrt:

Benq-Werbung schockt Amerika

So wird das mit dem Aufbau eines global starken Brands aber nichts Jungs (&Mädels).

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